Sicher handeln, wenn es darauf ankommt

Krisenvorsorge beginnt heute – nicht erst im Ernstfall

Ob Stromausfall, Unwetter oder Ausnahmesituation im Betrieb: Wer vorbereitet ist, schützt Menschen, trifft bessere Entscheidungen und bleibt handlungsfähig.

Warum Krisenvorsorge entscheidend ist

Krisen treten oft unerwartet auf – und betreffen längst nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen. Ein länger andauernder Stromausfall, eine Pandemie oder IT-Störungen können den gesamten Betrieb lahmlegen.

Wer vorbereitet ist, handelt strukturiert statt improvisiert – und übernimmt Verantwortung für Mitarbeitende, Kunden und die gesamte Region.

Kurz gesagt: Vorsorge schafft Sicherheit, Orientierung und Handlungsfähigkeit.

Vorbereitungen auf einen großflächigen Stromausfall

Zur heutigen Zeit begegnen wir Katastrophen in einem veränderten Ausmaß, als wir sie bisher erlebt hatten. Der Klimawandel sorgt dafür, dass Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, extreme Stürme und Waldbrände nicht nur häufiger, sondern auch mit schwereren Schäden auf uns zu kommen. Doch nicht nur Naturkatastrophen können uns in eine Notlage bringen. Ereignisse wie der Krieg in Osteuropa, die laufende Energiewende und die Gasknappheit sind Faktoren, die einen sogenannten Blackout – einen großflächigen Stromausfall, der mehrere Tage andauern kann – provozieren könnten.

Aber wie gehen wir in der Bevölkerung damit um? Auch Überschwemmungen und Extremwetterereignisse können zu einem mehrtägigen Stromausfall führen. Wie kommunizieren wir dann, wenn weder unser Festnetz noch das Internet oder unser Mobilfunknetz funktioniert? Wie kochen wir, ohne funktionierende Herdplatten oder Backöfen und was trinken wir, wenn aus unserer Leitung kein Wasser mehr kommt?

notfallregister.eu

Das Register für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zur bedarfsgerechten Unterstützung im Not- und Katastrophenfall.

7.900.000 Menschen mit verschiedensten Behinderungen leben in Deutschland. 

Viele dieser Menschen brauchen in Gefahrensituationen besondere Aufmerksamkeit, da sie aufgrund ihrer Einschränkung beispielsweise nicht selbstständig evakuieren können oder die Warndurchsagen nicht hören. Um den Hilfs- und Rettungskräften die Lokalisierung hilfsbedürftiger Menschen zu ermöglichen, gibt es das Projekt Notfallregister, in dem sich Menschen mit jeglicher Einschränkung eigenverantwortlich registrieren können, um Vorsorge zu leisten. Einsatzkräfte und Behörden handeln in Notlagen nach eigenem Ermessen, doch mithilfe der Zusatzinformationen, die ihnen das Notfallregister gibt, können sie den registrierten Menschen bedarfsgerecht helfen und auf die speziellen Anforderungen eingehen.

Aus diesem Grund empfehlen wir allen Bürgerinnen und Bürgern, sowie allen Betreiberinnen und Betreibern von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, sich im Notfallregister zu registrieren und Vorsorge für den Katastrophenfall zu leisten. 

Die Anmeldung ist kostenlos und in wenigen Minuten erfolgt. Registrieren Sie sich jetzt unter https://www.notfallregister.eu/datenerfassung/.

https://www.notfallregister.eu/

Kurze Lehrvideos

Durch simple Maßnahmen können für den Katastrophenfall Vorbereitungen getroffen werden, die im Ernstfall entscheidend für das gute Überstehen der Krise sein können. Die DRK-Landesschule Baden-Württemberg entwickelte ein Schulungskonzept um viele Menschen dazu zu mobilisieren, Notsituationen gemeinschaftlich zu meistern. Mithilfe von Kurzvideos wird über die Selbsthilfe und Notvorsorge in diversen Gefahrenlagen aufgeklärt.

Alle kurzen Lehrvideos:

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